Hohltaube (Columba oenas)
 
Die Hohltaube wird oft übersehen und kommt deshalb auch häufiger vor als bisher angenommen. Sie sehen einheitlich blaugrau aus. Der schillernde grüne Fleck an den Halsseiten ist nur aus der Nähe wahrnehmbar. Besser als Merkmal zu erkennen ist die kleine schwarze Binde im Flügel, während die Haustaube zwei kräftige Querbinden aufweist. Im Flug wirkt sie kürzer als eine Ringeltaube und weniger spitzflügelig als eine Haustaube. Die Flügelunterseite ist dunkel und nicht hell wie bei der Haustaube. Die Flügeloberseite wirkt im Flug dunkel eingerahmt.
Die Hohltaube brütet laut Literatur in offenen Wäldern, Parks und auch in Ruinen, aber bei uns beobachtet man sie unter Brücken und in der Nähe von Feldhütten, Scheunen und Geflügelmastställen. Oft sieht man sie in der Nähe abgestorbener Bäume. In der Oheniederung bei Esterwegen gibt es ein massenhaftes Vorkommen entlang einer Allee von Maulbeerbäumen, die schon gealtert zahlreiche Baumhöhlen aufweisen. Obwohl die Literatur immer wieder das Vorkommen der Hohltaube vom Schwarzspecht abhängig macht, dessen Bruthöhlen sie dann nutzen würde, finden wir hier im nördlichen Emsland in den Wäldern mit Schwarzspechten keine Hohltauben.
Zunehmend ist zu beobachten, wie diese Art in die Nähe menschlicher Ansiedlungen rückt, wie einst die Ringeltaube.
Bei uns kommt diese Art ganzjährig vor und bildet im Winter manchmal Schwärme von bis zu 200 Ex., als reine Schwärme oder auch vermischt mit Ringeltauben.

Nächste Termine:

19.1.2012 20:00 Uhr
Monatlicher Treff in der
Gaststätte Roskamp
Hauptkanal li. 30

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