Kleinspecht (Dendrocopus minor)
 
Der Kleinspecht wird, wie der gemeinsame Gattungsname ausdrückt, den Buntspechten zugerechnet. Er wäre dann mit ca. 15 cm Körperlänge unsere kleinste Spechtart, knapp größer als ein Sperling. In Mitteleuropa ist er verbreitet, aber nicht häufig, und wegen seiner geringen Größe wird er sicher oft übersehen. Auf die Anwesenheit wird man aber oft durch seine Turmfalken ähnlichen Rufreihen und im Frühjahr durch sein schnelles, feineres und andersartiges Trommeln aufmerksam. Über offenem Gelände fällt er durch seinen spechttypischen wellenförmigen Flug und die geringe Größe auf. Auffällig ist die schwarzweiße Querbänderung auf dem Rücken. Das Männchen trägt eine rote, schwarz gerandete Kappe.
Der älteste Kleinspecht, der gefunden wurde, war 10 Jahre alt.
Bei uns ist der Kleinspecht Standvogel, während nordische Populationen in Dänemark und Norddeutschland überwintern können. Jungvögel in unserem Gebiet scheinen sich kaum mehr als 20 Kilometer vom Geburtsort entfernt anzusiedeln. Im Winterhalbjahr stößt man oft auf umherstreifende Vögel, auch völlig abseits von Waldgebieten. Er bewohnt aber keine reinen Nadelwälder und dichte Laubwälder, sondern eher lockere Mischwälder mit Weiden- und Birkenanteilen. Auwälder, Park ähnliche Landschaften und große Gärten werden auch gern angenommen, wenn Nahrungsangebot und Brutmöglichkeiten vorhanden sind. Die Brut- und Schlafhöhlen zimmert er selbst.

Nächste Termine:

19.1.2012 20:00 Uhr
Monatlicher Treff in der
Gaststätte Roskamp
Hauptkanal li. 30

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