Rohrweihe (Circus aeruginosus)
 

Männchen
 
Die Rohrweihe ist größer als andere Weihen, fast bussardgroß, mit breiteren Flügeln und kürzerem Schwanz und ohne einen hellen Rumpf zu zeigen. Junge Rohrweihen können vollkommen dunkelbraun erscheinen, aber sie zeigen gewöhnlich helle Federanteile am Kopf. Bei Weibchen wird mit dem Alter diese helle Kopfzeichnung ausgeprägter und ergießt sich über die Vorderkante der Flügel. Wenn männliche Rohrweihen älter werden, nimmt der Grauanteil zu, so dass ihr Federkleid am Ende ein Patchwork aus Braunanteilen am Körper, aus grauen Flügeln und grauem Schwanz mit Schwarz an den Flügelspitzen ist.


Weibchen
 
Wie der Name es schon sagt, brütet und jagt die Rohrweihe am liebsten in ausgedehnten Schilfgebieten, wobei das Revier auf benachbarte Wiesen und Brachländer ausgedehnt wird. Als Zugvogel ist sie im Winter bei uns verschwunden und kehrt im März/April wieder aus Südwesteuropa und Afrika zurück und beginnt sogleich mit den akrobatischen Balzflügen.
Das Nest wird am Boden im Schilf oder im hohen Gras angelegt. Die Eiablage beginnt Anfang Mai und ihre Gelege umfassen 3-7 Eier, wobei es nur zu einer Jahresbrut kommt. Die Eier werden 4 – 5 Wochen fast nur vom Weibchen bebrütet, so dass man während dieser Zeit fast nur Männchen beobachtet.
Wie alle Weihen suchen auch die Rohrweihen in niedrigem, gaukelndem Suchflug ihr Revier nach Beute ab. Die Nahrung setzt sich überwiegend aus Singvögeln zusammen. Ferner erwischt es junge Wasservögel, Mäuse, Fische, Frösche, Eidechsen und große Insekten, die allesamt in Bodennähe erbeutet werden.

Nächste Termine:

19.1.2012 20:00 Uhr
Monatlicher Treff in der
Gaststätte Roskamp
Hauptkanal li. 30

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