Wespenbussard
(Pernis apivorus)
 
Er unterscheidet sich vom gleichgroßen Mäusebussard durch seine etwas andere Gestalt. Der Kopf ist länger und flacher und taubenartig vorgestreckt. Schwanz und Flügel sind länger. Die Flügel werden im Segelflug waagerecht gehalten und sie wirken durch die Verschmälerung an der Basis lappenartig. Die Unterseite weist meist eine lebhafte, kräftige Querbänderung auf. Drei kräftige Binden der Schwanzfedern sind immer ein sicheres Merkmal. Das Federkleid ist ebenso wie beim Mäusebussard sehr variabel, von fast weiß bis sehr dunkel braun.
Er brütet in alten Laubwäldern und Parklandschaften mit ausgiebigen Lichtungen.
Er ernährt sich vor allem von Wespenlarven, an die er durch Ausgraben der Nester herankommt. Um vor Stichen gewappnet zu sein, ist er im Kopf- und Schnabelbereich schuppenartig befiedert. Ferner sind seine wenig gekrümmten Krallen gut zum Graben ausgelegt und die engen Nasenlöchern vermeiden das Eindringen von Sand. Jedoch frisst er auch Würmer, Frösche, Jungvögel und Frösche.
Wespenbussarde sind Zugvögel, die erst im Mai bei uns erscheinen und im August wieder verschwinden.
Da im Bereich des Segelflugplatzes Borsum-Herbrum schon mehrfach auch warnrufende Exemplare gesehen wurden, ist dort ein Brutvorkommen zu vermuten.

Nächste Termine:

19.1.2012 20:00 Uhr
Monatlicher Treff in der
Gaststätte Roskamp
Hauptkanal li. 30

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